Rotkohl



RotkohlRotkohl, Blaukraut oder roter Kabis: Dieses ganz besondere Gemüse hat viele Namen und fast noch mehr Vorteile, denn es ist nicht nur gesund, sondern auch ausgesprochen lecker. In der Küche zeichnet sich Rotkohl durch seine Vielseitigkeit aus; er lässt sich ganz klassisch als Gemüse zubereiten, aber beispielsweise auch als Rotkohlsalat oder Rotkohlsuppe. Die meisten Rotkohl-Rezepte lassen sich dabei ganz einfach nachkochen und überzeugen dennoch durch echte Gourmet-Qualitäten.

Rot oder blau?



Die verschiedenen Bezeichnungen haben ihre Ursache im Farbstoff Anthozyan, der in den Kohlblättern enthalten ist und sich abhängig vom pH-Wert seiner Umgebung rot oder blau verfärbt. Die Farbe des Kohls ist also abhängig von der Bodenbeschaffenheit, lässt sich aber auch durch die Art der Zubereitung beeinflussen: Wird, wie im Norden Deutschlands üblich, beim Kochen Essig oder Wein zugegeben, intensiviert sich die rote Farbe, entsprechend kennt man das Gemüse als Rotkraut. Mit Zucker oder Natron hingegen erscheint der Kohl blau, in Süddeutschland, wo diese Zubereitungsweise traditionell verbreitet ist, spricht man deshalb eher von Blaukraut

Gesunder Genuss



Das Anthozyan sorgt nicht nur für die intensive Farbe der Kohlblätter, es stärkt auch das Immunsystem, wirkt entzündungshemmend und ist in der Lage, freie Radikale zu binden. Neben diesem Farbstoff enthält das Gemüse viele Vitamine, Mineralstoffe und Senföle und ist reich an Ballaststoffen. Bei hoher Nährstoffdichte ist es außerdem ausgesprochen kalorienarm: 100 Gramm liefern lediglich 27 Kilokalorien Energie – ein echter Schlankmacher!

Rotkohl kochen



Ganz klassisch genießt man Rotkohl als Gemüse, etwa zu Ente, Schweinebraten oder Wild. Da er leicht süß schmeckt, sind säuerliche Fruchtnoten eine reizvolle Ergänzung; das beste Beispiel ist der berühmte Apfel-Rotkohl. Birnen, Ananas, Orangen oder Zwiebeln passen jedoch genauso gut und verleihen Rotkohl-Rezepten ungewöhnliche, aber köstlich-raffinierte Aromen. Auch beim Würzen kann man gut auf die Klassiker zurückgreifen. Gewürznelken, Muskat und Lorbeerblätter harmonieren perfekt und geben Kohlgemüse seinen charakteristischen Geschmack. Wer es etwas exotischer haben möchte, kann beim Rotkohl kochen mit Koriander würzen. Auch die fruchtige Schärfe von Ingwer harmoniert perfekt und eröffnet Genießern ganz neue Geschmackserlebnisse.

Raffinierte Rezept-Ideen


Wer Rotkohl mal ganz anders als gewohnt zubereiten möchte, sollte also ruhig ein wenig mit verschiedenen Früchten und Gewürzen experimentieren. Das gesunde Gemüse bietet aber noch viele weitere Möglichkeiten: Neben leckerer Rotkohlsuppe, die satt macht und schmeckt, gibt es für Rohkostfans auch verschiedene Varianten von Rotkohlsalat zu entdecken. Für die vielen fantasievollen Rezeptideen gilt das Motto „Ausprobieren und genießen!“, denn ganz egal, wie man ihn zubereitet: Rotkohl schmeckt immer.



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